Newsletter bestellen
Logo

Afrika-Safaris zwischen Kapstadt und Kilimanjaro · aktive Rundreisen fernab vom Massentourismus.

1. Beschreibung 2. Reisedaten & Preise 3. Verfügbarkeit anfragen / Reiseplätze vormerken

Buschmannland, Kaudom und Caprivi

17 Tage Abenteuer-Campingsafari ab/bis Windhoek - ab € 2.249,-

Der Kaudom (Khaudum) Nationalpark ist ein fast vergessenes Afrika, wie man es nur noch aus Filmen kennt - von herber Schönheit, unwegsam und wildreich. Wir fahren, von Namibia kommend, über den erst kürzlich geöffneten Grenzübergang im Buschmannland, um nach Botswana einzureisen. Die Flussregion des Okavango ist recht dicht besiedelt und zeigt uns das Leben der Menschen. Wir bewundern die Landschaft und den Tierreichtum in diesem Teil Botswanas. In den Tsodilo Hills erkunden wir alte Felszeichnungen. Noch weiter nördlich geht es in den Mahango Nationalpark und zurück nach Namibia in den Caprivi-Streifen.

Immer wieder übernachten wir mitten in der Wildnis auf einsamen Lagerplätzen ohne Sanitäranlagen. Unterwegs sind wir in 6x6-Pinzgauern oder anderen robusten Geländewagen. Das zweite Auto kann von interessierten Reisegästen auch selbst gefahren werden.

Eine ungewöhnliche Namibia-Botswana-Reise in wenig besuchte, wildreiche und abgelegene Regionen - für Leute mit Abenteuerlust und Bereitschaft zur Mithilfe auf Safari.

 

1. Tag: Morgens werden wir vom Flughafen Windhoek abgeholt. Bei einem Brunch treffen wir die anderen Teilnehmer. Den Vormittag können wir für Einkäufe und Geldwechsel nutzen. Anschließend lernen wir die Hauptstadt näher kennen und erfahren dabei Interessantes zur Geschichte, Kultur und Bevölkerung des Landes. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Am Abend kehren wir in ein uriges namibianisches Steakhouse ein, das mit Mammut-Portionen heimischer Spezialitäten und ausgezeichnetem südafrikanischen Wein besticht (auf eigene Kosten). Übernachtung in einer Pension. B

2. Tag: Die Strecke führt erst nach Osten bis Omitara. Von da aus geht die Fahrt nördlich nach Otjinene, der letzten Ortschaft vor Erreichen des Buschmannlandes. Die Hereros leben hier hauptsächlich von der Viehzucht und ziehen tagelang mit den Herden über die Weideplätze. Am späten Nachmittag schlagen wir unser Camp irgendwo in der freien Natur auf (o.S. = ohne Sanitäranlagen). FMA

3. Tag: Weiter geht die Fahrt durch die Ausläufer der Kalahari, offenes und dichtes Buschland wechseln sich ab. Wir folgen einer Omuramba (ehemaliger Flusslauf) nach Osten. Auch in dieser abgelegenen Gegend sind vereinzelte Farmbetriebe zu finden. Allerdings fehlt jegliche Infrastruktur. Nahe der Grenze zu Botswana schwenken wir nach Norden. Schlagartig ändert sich der Zustand der Strecke. Die neu gebaute Schotterstraße führt wellenförmig über die für diese Gegend typischen Kalaharidünen. Wir verlassen das Hereroland und erreichen das Buschmannland. Buschmannsippen wohnen in kleinen Ansiedlungen oder in temporär errichteten Hütten. Darum kann es passieren, dass an Plätzen, an denen im letzten Jahr noch Menschen anzutreffen waren, jetzt nur noch eine Lichtung im Busch zu sehen ist. Am Nachmittag sehen wir immer öfter riesige Baobabs (Affenbrotbäume). Im Buschmannland sind die größten Exemplare dieser Art zu finden, manche erreichen einen Durchmesser von bis zu acht Metern. Am Nachmittag suchen wir uns ein schönes Plätzchen und verbringen eine weitere Nacht in der freien Natur (o.S). FMA

4. und 5. Tag: Am Vormittag erreichen wir Tsumkwe, die größte Siedlung des Buschmannlandes. Cooldrinks gibt es hier immer. Anschließend fahren wir weiter nach Norden. Der Kaudom Nationalpark im Buschmannland ist eine wilde Gegend; tiefer Kalaharisand auf der gesamten Strecke reduziert die Durchschnittsgeschwindigkeit auf wenige Kilometer pro Stunde. In den weiten Gras- und Buschlandschaften ziehen Gnus, Zebras, Giraffen, Kuhantilopen, Pferde- und Rappenantilopen, Elefanten, Leoparden und manchmal auch Löwen frei umher. Unberührte Natur, endlose Weiten, grenzenlose Freiheit, also Abenteuer pur! Gerade in der zweiten Jahreshälfte wird der Kaudom seinem Ruf als „Elefantenpark“ voll gerecht. Im Laufe des Nachmittages erreichen wir das Camp Sikeretti, ein richtiges Buschcamp, wo wir uns für die nächsten zwei Nächte einrichten. Von Sikeretti aus starten wir zu Pirsch- und Erkundungsfahrten und lernen die Fährten der Tiere zu unterscheiden und das Verhalten des Wildes zu deuten (S.v. = Sanitäranlagen vorhanden). Je FMA

6. Tag: Nachdem wir den Kaudom in südlicher Richtung wieder verlassen haben, erreichen wir schon bald Tsumkwe und von dort aus sind es nur noch wenige Kilometer zur Landesgrenze nach Botswana. Es ist ein kleiner, wenig genutzter Grenzübergang, was auf eine schnelle Abfertigung hoffen lässt. Schon nach kurzer Fahrstrecke erreichen wir die 1250 m hohen Aha-Hills, wo wir die Zelte für die Nacht aufschlagen. Eine kleine Wanderung auf den Kalk- und Dolomitberg ermöglicht einen herrlichen Blick in die flache Buschlandschaft. Auch hier sind überall Buschmannsiedlungen zu finden. (o.S.) FMA 

7. Tag: Die heutige Fahretappe ist sehr kurz (40 km), so dass wir nach dem Zeltaufbau eine interessante Tropfsteinhöhle, Drotzky's Cave, erforschen. Die ca. 15 000 Jahre alte Höhle ist 500 Meter lang, zwischen 1,5 und 13 Meter hoch und stockdunkel. Eine spannende Höhlenwanderung! (o.S.) FMA

8. Tag: Auf holperiger Buschpiste geht es weiter nach Osten. Im Laufe des Vormittags stoßen wir auf die Teerstraße bei Nokaneng und dann ist es nicht mehr weit bis zur ersten Tankstelle seit vielen Tagen. Am späten Nachmittag erreichen wir unser Tagesziel, die Tsodilo Hills. Am Fuße der Berge schlagen wir das Camp auf (S.v.). FMA

9. Tag: Frühmorgens starten wir zu einer Wanderung, um die Felszeichnungen in den Tsodilo Hills zu erkunden. Manche der Zeichnungen sind nur 100, manche aber auch bis zu 1300 Jahre alt. Nach dem gestrigen Fahrtag wird uns die Bewegung gut tun. Am Nachmittag geht es wieder zurück zum Okavango. Am Ufer des Flusses liegt das schöne Drotzky's Camp, wo wir für zwei Nächte bleiben. (S.v.) FMA 

10. Tag: Der Tag beginnt vielversprechend - mit einem Motorboot fahren wir auf dem Okavango, um die Tier- und Pflanzenwelt vom Fluss aus kennenzulernen. Das Okavangogebiet ist für seine Vogelvielfalt weltweit bekannt, aber auch für Flusspferde und Krokodile. Die Fahrt geht an Siedlungen und Dörfern vorbei, so dass man auch einen Eindruck von der Lebensweise der Menschen am Okavango bekommt, wie sie die Felder bestellen oder mit ihren Mokoros (Einbäumen) auf Fischfang gehen. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Je nach Verfügbarkeit der Boote kann die Bootstour auch auf den Nachmittag fallen, dann unternimmt man einen herrlichen „Sundowner Cruise“. (S.v.) FMA

11. Tag: Nach nur wenigen Kilometern Fahrt nach Norden überqueren wir wieder die Grenze zu Namibia und betreten den kleinen, aber feinen Mahango Nationalpark. Nachdem wir am Vortag den Fluss von der Wasserseite her kennen gelernt haben, tun wir dies nun von der Landseite aus. Büffel, Elefanten, Zebras, Gnus, Impalas, Warzenschweine, Grünmeerkatzen - alles tummelt sich in Ufernähe. In den Sümpfen finden diverse Wasservögel ein ideales Habitat. Flusspferde verlassen tagsüber selten ihre angestammten Plätze in der Mitte des Okavango. Wir verbringen den gesamten Vormittag im Nationalpark. Am frühen Nachmittag erreichen wir die Popa Fälle. Es handelt sich hier eigentlich mehr um Stromschnellen als um Wasserfälle, aber es ist trotzdem ein beeindruckendes Phänomen. Anschließend geht es weiter nach Norden, wo wir auf der Strecke zur Okavangobrücke auch endlich wieder eine Einkaufsmöglichkeit finden. Auf der anderen Seite des Okavango, gegenüber der Popa-Fälle, liegt versteckt ein wenig besuchtes Community Camp (S.v.). FMA

12. Tag: Mit der Überquerung des Okavango bei Bagani haben wir den Caprivi Nationalpark betreten. Außer ein paar verstreut liegenden Siedlungen gibt es im Caprivi kaum Infrastruktur. Kurz vor Erreichen des Kwando verlassen wir die Teerstraße und schlagen uns auf einem verschlungenen Pfad in die Büsche, um nach wenigen Kilometern Fahrt ein neu errichtetes Camp (S.v.) der Kavangos zu erreichen. Am Ufer des Kwando schlagen wir unsere Zelte auf. Wir bleiben hier für zwei Nächte. FMA

13. Tag: Die Aussicht auf die Flussebenen des Kwando ist überwältigend. Im Morgengrauen liegt ein Nebelschleier über den Flussauen, das Grunzen der Flusspferde schallt zu uns herüber und in den Baumwipfeln turnen die Grünmeerkatzen. Frühstück inmitten eines so paradiesischen Panoramas gibt es wohl sonst kaum. Entlang des Kwando wühlen wir uns auf einer Pirschfahrt durch den tiefen Ufersand. Zum Greifen nahe sehen wir Flusspferde, Rappenantilopen, Kudus, Impalas, Letschwes, Elefanten... einfach grandios! FMA

14. Tag: Auf der einzigen Straße durch den Caprivi, dem Trans Caprivi Highway, geht es zurück zum Okavango Fluss. Kurz nach der Okavangobrücke verlassen wir die Teerstraße, denn die alte Caprivistraße ist viel interessanter. Das Leben spielt sich hier unmittelbarFragen zum Ablauf, Wetter-konditionen, Reisebestim-mungen oder empfohlener Ausrüstung?MitarbeiterfotoUnsere Mitarbeiterin Svenja Penzel war bereits mehrmals vor Ort und kann Ihnen wertvolle Tipps zur Planung dieser Safari geben.

Icon Telefon037437 5388-13 oder  Icon E-Mailsvenja@outback-africa.de

Reisehinweise
an den Ufern des Flusses ab. Alt und Jung, Ziegen, Kühe, Hühner, Hunde - alles versammelt sich auf dieser Straße. Am späten Nachmittag, kurz vor Rundu, erreichen wir ein schönes Camp (S.v.) in einmaliger Lage am Fluss. Der Abendspaziergang entlang des Okavango muss einfach sein. Die untergehende Sonne zaubert herrliche Farben, und von weit her hört man die Buschtrommeln. FMA

15. Tag: Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Grootfontein. Im ersten Teil der Fahrt ist der für diesen Teil Afrikas typische Siedlungscharakter zu sehen. Wir haben Zeit, am Straßenrand schöne Holzschnitzereien als Mitbringsel zu erstehen. Nahe bei Grootfontein wurde der weltweit größte Meteorit entdeckt. Wir übernachten auf der Farm eines Freundes, der jahrelang mit den Buschmännern jagte und lebte und nun mit einer Buschmannfrau verheiratet ist. (S.v.) FMA

16. Tag: Nach dem Frühstück fahren wir über eine gut ausgebaute Nebenstraße in Richtung Waterberg. Am Nachmittag erreichen wir den Waterberg Nationalpark. Wir können eine interessante Wanderung auf dieses einmaligen Hochplateau unternehmen oder einfach am Pool liegen und alle Fünfe gerade sein lassen. (S.v.) FMA

17. Tag: Die letzte Etappe führt uns nach Süden. Auf geht’s zum Okahandja Holzmarkt für kleine Einkäufe und anschließend weiter nach Windhoek. Wer heute noch abfliegt, wird zum Flughafen gebracht. 

Unser Tipp: Kombinieren Sie diese Reise mit dem Wildschutzgebiet und Gästefarm Kuzikus nordöstlich von Windhoek und profitieren Sie so von ermäßigten Unterkunftspreisen auf Kuzikus! Bekannt geworden ist die Farm der Familie Reinhard/Reisenauer durch TV-Serien wie "Unsere Farm in Afrika" (ZDF) oder der Auswanderer-Doku "Goodbye Deutschland". Mehr zu diesem Thema finden Sie auch in unserem Blog.



WETTER-INFOS:

  Tageshöchsttemperaturen und Tage mit Niederschlag pro Monat   In Namibia ist bewölkter Himmel die Ausnahme. 300 Sonnentage zählt das Land im Jahr. Das Klima ist trocken und warm, in den Sommermonaten von Dezember bis März heiß. Auch im Winter ist es tagsüber selten kühl, allerdings können die Temperaturen in den Wüstengebieten und im Hochland nachts bis auf den Gefrierpunkt sinken. Der meiste Regen fällt zwischen November und März vorwiegend im Norden, wo auch der Etosha-Nationalpark liegt.
 
 


Ähnliche Reisen, die für Sie interessant sein könnten:

Geheimnisse Namibias

20 Tage
ab € 2.349,- zzgl. Flug

Namibia Entdeckertour

12 Tage
ab € 1.195,- zzgl. Flug

Straße der Elefanten

15 Tage
ab € 1.995,- zzgl. Flug

Geführte Lodge-Safari Botswana

11 Tage
ab € 3.190,- zzgl. Flug

Wüste und Wasser

15 Tage
ab € 3.699,- inkl. Flug

Ausrüstung und wichtige Informationen

Alles, was Sie zur Vorbereitung Ihrer Safari wissen müssen - bequem zum Herunterladen und Ausdrucken. Telefonnummer für Rückfragen inklusive.








© OUTBACK AFRICA - Erlebnisreisen GmbH
Bahnhofstr. 31, 08645 Bad Elster
Telefon: (+49) 037437 5388-0
Fax: (+49) 037437 5388-29