Abenteuer Kaokoveld
14 Tage Abenteuer-Campingsafari ab/bis Windhoek - ab € 1.999,-
Der entlegene Nordwesten Namibias mit seiner abwechslungsreichen, unberührten Landschaft ist Ziel dieser abenteuerlichen, deutschsprachig geführten Tour. Auf dem Weg zu den Epupa-Wasserfällen des Kunene treffen wir noch traditionell lebende Himba-Nomaden. In den trockenen Flußbetten des Damaralandes und an der Grenze zur Skelettküste können wir Wüstenelefanten und vielleicht auch die seltenen Spitzmaulnashörner beobachten. Weitere Pirschfahrten folgen im westlichen Etosha-Nationalpark. Wir nehmen uns viel Zeit für Beobachtungen, Fotostops und ausgedehnte Wanderungen. Unterwegs sind wir in 6x6-Pinzgauern oder anderen robusten Geländewagen. Das zweite Auto kann von interessierten Reisegästen auch selbst gefahren werden.
Grandiose Landschaften, spannende Tierbeobachtung und Einblicke in das Leben der Himba. Namibia – wild, einsam und schön.
1. Tag: Morgens werden wir vom Flughafen Windhoek abgeholt. Bei einem Brunch treffen wir die anderen Teilnehmer. Den Vormittag können wir für Einkäufe und Geldwechsel nutzen. Anschließend lernen wir die Hauptstadt näher kennen und erfahren dabei Interessantes zur Geschichte, Kultur und Bevölkerung des Landes. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Am Abend kehren wir in ein uriges namibianisches Steakhouse ein, das mit Mammut-Portionen heimischer Spezialitäten und ausgezeichnetem südafrikanischen Wein besticht (auf eigene Kosten). Übernachtung in einer Pension. B
2. Tag: Nach einem ausgiebigen Frühstück brechen wir auf zur Spitzkoppe, dem „Matterhorn Namibias“. Eine zweistündige Wanderung führt uns zu Buschmann-Felszeichnungen und bizarren Gesteinsformationen. Unser Guide erklärt uns auch, wie man sich in der Wildnis Namibias richtig verhält. Wir übernachten am Fuße der Spitzkoppe (ohne Sanitäranlagen = o.S.). FMA
3. Tag: Die Fahrt geht weiter nach Norden, vorbei am Brandberg bis in die Nähe von Twyfelfontein. Hier übernachten wir in einem urigen Camp (Sanitäranlagen vorhanden = S.v.). FMA
4. Tag: Wir wandern zu den gut erhaltenen Buschmann-Felsgravuren von Twyfelfontein. Anschließend brechen wir auf zur malerischen Palmenoase Palmwag direkt am Uniab River (S.v.). Am Nachmittag lassen wir am Pool alle Fünfe gerade sein. FMA
5. Tag: Bei Tagesanbruch unternehmen wir eine etwa zweistündige Wanderung entlang des Flußbetts. Nicht nur die Landschaft, sondern auch der Wildreichtum dieser Gegend wird uns begeistern. Nach dem Frühstück geht die Fahrt weiter nach Norden. Am Khowarib-Trockenfluß und an der Khowarib-Schlucht entlang arbeiten wir uns bis zum Ongongo-Wasserfall vor, wo man baden kann. Nach kurzer Fahrt erreichen wir Fort Sesfontein mit der vorerst letzten Möglichkeit, Wasser, Sprit und Lebensmittel zu besorgen. Dort endet das, was man allgemein als Straße bezeichnet. Die nächsten Tage gibt es nur noch Offroadstrecken. Camping (S.v.) etwas außerhalb der Ortschaft. FMA
6. Tag: Im Flußbett des Ganamub stoßen wir nach Südwesten vor, bis wir das Flußbett des Hoanib gefunden haben. Dieses Trockenflußtal mit schwierigen Sandpassagen ist reich an Wild. Große Herden verschiedener Antilopenarten sind hier anzutreffen sowie Giraffen, Leoparden, Spitzmaulnashörner und die seltenen Wüstenelefanten. Es ist eins der letzten freien Tierparadiese. Wir campen in der Wildnis (o.S.). Die parallel zum Hoanib verlaufende Hügelkette bietet uns gute Chancen, den Flußlauf nach Westen hin zu Fuß zu erkunden, ohne vom Wild bemerkt zu werden. FMA
7. Tag: Wir arbeiten uns noch ein Stück weiter den Hoanib-Flußlauf entlang. Die frühen Morgenstunden bieten nicht nur die besten Tierbeobachtungsmöglichkeiten, sondern auch ideales Fotolicht. Wir verlassen den Trockenfluß nach Norden, die Route führt durch eine flache Wüstengegend. Am Nachmittag erreichen wir den Hoarusib mit ganzjährig fließendem Wasser; entsprechend reich ist die Tierwelt. Die Landschaft ist überwältigend. Wir übernachten an einer geeigneten Stelle im Gelände (o.S.). FMA
8. Tag: Weiter geht es über holprige Allradpisten an bewohnten und unbewohnten Siedlungen vorbei. Auch in dieser wüstenhaften Gegend sind oft Springböcke und Oryx-Antilopen zu sehen. Strauße liefern sich manchmal mit unserem Auto ein Rennen. Über Sesfontein fahren wir nach Opuwo (S.v.). FMA
9. Tag: In Opuwo können wir tanken und einkaufen. Da wir heute noch die Epupa-Fälle erreichen wollen, fahren wir schon bald weiter. Immer öfter kommen wir an den Dörfern der Ovahimba vorbei. Am Kunene mit seinem eindrucksvollen Wasserfall finden wir einen schönen Campingplatz (S.v.). Mit lautem Getöse donnern die Fluten 50 Meter in die Tiefe. In die aufsteigende Gischt zaubert die Sonne Regenbogen. An diesem traumhaften Plätzchen bleiben wir zwei Nächte. FMA
10. Tag: Vormittags lernen wir die Gegend besser kennen. Ein acht Kilometer entferntes Himba-Dorf ist ein denkbares Ziel. Am Nachmittag unternehmen wir eine Wanderung auf einen Berg, von dem aus man die Wasserfälle in ihrer ganzen Breite sehen kann. FMA
11. Tag: Wir brechen früh auf, ein langer Tag steht bevor. Wir wollen bis zur Höhe der Etosha-Pfanne gelangen. Das Camp (S.v.) liegt so nahe am Etosha-Nationalpark, daß nachts die Hyänen, Schakale und Löwen nicht zu überhören sind. FMA
12. Tag: Durch das Otjovasandu-Tor fahren wir in den Nationalpark hinein. Dieser westliche Teil von Etosha darf nur mit einer Sondergenehmigung passiert werden. Entsprechend wenig Reisende sind hier unterwegs. Wir übernachten im Camp Okaukuejo (S.v.). Hier gibt es eine beleuchtete Wasserstelle, die jede Nacht eine Vielzahl von Tieren anzieht. FMA
13. Tag: Die Reise geht nach Süden über Outjo nach Otjiwarongo. Die restliche Strecke bis zum schön gelegenen Waterberg Nationalpark (S.v.) ist dann schnell geschafft. Der Park ist Schutzgebiet für ehemals vom Aussterben bedrohte Tierarten wie Breitmaulnashörner und Rappenantilopen. Den herrlichen Blick vom Plateau auf die weite Ebene genießen wir zum Sonnenuntergang. FMA
14. Tag: Auf dem Holzmarkt von Okahandja können wir schöne Souvenirs erstehen. Die Reise endet mit der Rückkehr nach Windhoek. Ein netter Abschluß ist ein gemütliches Abschieds-Abendessen (auf eigene Kosten). FM
WETTER-INFOS:

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