Von der Wüste zum Sambesi
16-tägige Naturrundreise ab Windhoek bis Victoria Falls - ab € 1.850,-
Auf dieser Rundreise erleben Sie große landschaftliche Vielfalt. Sie erkunden zunächst die Höhepunkte Namibias: die Dünenwelt der Namib, die Atlantikküste, das schroffe und einsame Damaraland und den wildreichen Etosha-Nationalpark. Über den Caprivi-Streifen erreichen Sie das Okavango-Delta in Botswana und erkunden die gewundenen Wasserwege im traditionellen Mokoro-Einbaum. Anschließend besuchen Sie den Chobe-Nationalpark mit seinen vielen Elefanten. Die Reise endet an den gewaltigen Victoria-Fällen. Sie übernachten in Kuppeldachzelten, die für Sie aufgebaut werden, auf Feldbetten mit Bettzeug. Ein Koch verwöhnt Sie mit guter Buschküche. Ihre Mithilfe im Camp ist nicht erforderlich.
Eine abwechslungsreiche und sehr naturnahe Reise zu den Höhepunkten dreier Länder für Entdecker, die beim Zelten ein wenig Komfort schätzen.
1. Tag: Ankunft in Windhoek und Transfer zum Safari Hotel. Um 18 Uhr treffen Sie dort Ihren Reiseleiter und die Mitreisenden zu einem Einführungsgespräch. Bis dahin ist Freizeit. Namibias Hauptstadt bietet eine interessante Mischung aus afrikanischen und deutschen Einflüssen und gute Einkaufsmöglichkeiten entlang der Independence Avenue. Zum Abendessen gehen Sie gemeinsam mit dem Reiseleiter ins Restaurant.
2. und 3. Tag: Nach dem Frühstück verlassen Sie Windhoek in südliche Richtung und fahren immer weiter in die Wüstenregion der Namib hinein. Im winzigen Ort Solitaire, der fast nur aus Bäckerei, Tankstelle, Shop und alten Autowracks besteht, legen Sie eine kleine Pause ein. Das heutige Tagesziel ist der Dünengürtel der Namib-Wüste. Die roten Sanddünen sind ein Wahrzeichen Namibias. Am frühen Morgen des nächsten Tages fahren Sie bei Sonnenaufgang in die Dünenwelt des Sossusvlei hinein. Düne 45 ist die berühmteste der hohen Dünen. Hier erleben Sie, wie es hell wird über der Namib-Wüste und die Morgensonne den Sand in immer neuen Farben erstrahlen lässt. Den weiteren Vormittag verbringen Sie am Sossusvlei und am Dead Vlei – Lehmsenken, die von hohen Dünen umgeben sind. Auch hier lohnt es sich noch einmal, einen dieser gewaltigen Sandberge zu erklimmen und die endlose faszinierende Wüstenwelt aus Sand und Stein von oben zu sehen. Auf dem Rückweg zum Camp statten Sie dem Sesriem Canyon einen Besuch ab. Der Fluss, der nur nach dem Regen für kurze Zeit Wasser führt, hat sich hier tief in den Felsen eingeschnitten. In der Trockenzeit beeindruckt ein Spaziergang im Flussbett. Je FMA
4. Tag: Sie erreichen die Ferienstadt Swakopmund an der vom kühlen Benguela-Strom umspülten Atlantikküste. Am Nachmittag haben Sie Zeit, auf eigene Faust durch das hübsche historische Städtchen mit seiner deutschen Prägung zu streifen oder an verschiedenen optionalen Aktivitäten wie Rundflügen über den Dünen, Quad Biking oder Sand Boarding in den Küstendünen teilzunehmen (auf eigene Kosten). Sie übernachten heute in einem Gästehaus in der Stadt. Abends können Sie eines der für seine großen Portionen bekannten Restaurants besuchen, die Reisegruppe hat die Wahl. F
5. Tag: Vom Atlantik aus geht es in nordöstlicher Richtung zurück ins Landesinnere zum „Matterhorn Namibias“. Die Spitzkoppe ist mit ihren 1728 Metern nicht der höchste, aber bestimmt der markanteste Berg des Landes. Bei der Anfahrt sieht man schon von weitem die Gebirgsinsel, die sich aus der flachen kargen Landschaft erhebt. Viele Wanderwege verschiedener Schwierigkeitsgrade ziehen sich durch die bizarre, faszinierende Gegend, einige führen auch zu Felsgravuren der Buschmänner. Besonders schön ist das Licht am späten Nachmittag, wenn die sinkende Sonne die Felsen orange-rot leuchten lässt. Zum Abendessen gibt es heute wieder gute namibische „Buschküche“. FMA
6. Tag: Es geht weiter ins schroffe, einsame Damaraland. Links und rechts des Weges ist die Landschaft felsig. Die Schotterpisten ziehen sich kurvenreich durch die Hügel. Kleine Siedlungen liegen an der Straße, hier und da bieten Herero-Frauen in traditionellen Kleidern typische Souvenirs an. Am Nachmittag besuchen Sie ein Himba-Dorf. Sie erfahren etwas über die Lebensweise dieser halbnomadisch lebenden Menschen mit ihrer typischen roten Hautbemalung und dem kunstvollen Haarschmuck. Übernachtung in Zelten. FMA
7. bis 9. Tag: Der Etosha-Nationalpark ruft. Der 1904 begründete Nationalpark ist eine der letzten Zufluchtstätten für das Spitzmaulnashorn, das man hier vor allem in der Trockenzeit von Mai bis Oktober oft zu Gesicht bekommt. Auf Pirschfahrten am frühen Morgen und am späten Nachmittag begeben Sie sich auf die Suche nach Großkatzen, Elefanten, Hyänen, Giraffen, verschiedenen Antilopenarten oder auch der Riesentrappe und dem Hornbill. Im Unterschied zum Krüger-Nationalpark in Südafrika oder dem Chobe-Park in Botswana dominieren in Etosha weite offene Flächen, auf denen das Großwild kaum verdeckt ist. Im Norden des Nationalparks liegt die Etosha-Pfanne, eine riesige Lehmsenke. Etosha bedeutet so viel wie „großer weißer Platz des trockenen Wassers“. Bis zum Horizont zieht sich diese ausgetrocknete Ebene, die man auf den Pirschfahrten zwischen Okaukuejo und Namutoni immer wieder eindrucksvoll zu sehen bekommt. Auch lohnt ein Aufstieg auf den Okaukuejo-Turm und die Besichtigung des historischen Fort Namutoni im Osten des Parks. Drei Campingübernachtungen innerhalb des Nationalparks. Je FMA
10. Tag: Ganz im Norden des Landes bildet der Kavango (aus dem später der Okavango mit seinem Delta wird) die Grenze zum Nachbarn Angola. Am Ufer dieses Flusses wird das nächste Zeltcamp aufgeschlagen. Hier leben auch Flusspferde, deren „Mvuu“ Rufe am Abend vielleicht zu hören sind. Sie sind nun zu Gast in der wenig besuchten, reizvollen Caprivi-Region und lernen das grüne, fruchtbare Namibia kennen. FMA
11. Tag: Durch den schmalen Caprivi-Streifen reisen Sie weiter zur Grenze nach Botswana. Sie folgen dem Flusslauf des Okavango, der zunächst noch ein breiter Strom ist und sich dann in unzählige Kanäle und Flussläufe teilt und ein riesiges Binnendelta bildet, dessen Wasser im Sand der Kalahari versickert. Sie übernachten heute auf einer einsamen Insel im Delta. Mit dem Mokoro, dem traditionellen Einbaum, erleben Sie den Zauber der Wasserlandschaft. Hier leben viele Vögel, und Sie haben auch gute Chancen, Elefanten, Kudus und andere Antilopen in diesem einzigartigen Lebensraum zu erspähen. FMA
12. Tag: Sie kehren zurück zum Caprivi-Streifen und fahren nach Osten. Am Nachmittag erreichen Sie einen weiteren Fluss, den Kwando. Auf einer Pirschfahrt erkunden Sie den tierreichen Bwabwata-Nationalpark, der sich an seinem Ufer erstreckt. Diese wasserreiche Region im Nordostzipfel Namibias bietet unter anderem Lechwe-Antilopen und Wildhunden eine Heimat. FMA
13. und 14. Tag: Zum zweiten Mal geht es nach Botswana. Diesmal über den Grenzübergang Ngoma Bridge zum Chobe-Nationalpark mit seiner riesigen Elefantenpopulation. Eine Bootsfahrt am Nachmittag sowie eine Vormittagspirschfahrt führen uns entlang des breiten Chobe Flusses, der die Lebensader für eine reiche Tierwelt ist. Je FMA
15. Tag:Fragen zum Ablauf, Wetter-konditionen, Reisebestim-mungen oder empfohlener Ausrüstung?
Unser Mitarbeiter René Schmidt war bereits mehrmals vor Ort und kann Ihnen wertvolle Tipps zur Planung dieser Safari geben.
037437 5388-14 oder
rene@outback-africa.de
Reisehinweise
Im Vierländereck stoßen Namibia, Botswana, Sambia und Simbabwe quasi aufeinander. Über Kasane in Botswana ist es jetzt nicht mehr weit nach Victoria Falls in Simbabwe. Nach der Zeltsafari ist das Rainbow Hotel ein bequemes Quartier für die Nacht. Ins Zentrum der kleinen Stadt und zu den Victoria-Fällen haben Sie kurze Wege. Victoria Falls hält eine Vielzahl von Aktivitäten für seine Gäste bereit – Rundflüge, Rafting, Walk with Lions, eine Bootsfahrt zum Sonnenuntergang oder ein Abendessen mit afrikanischen Gerichten in der „Boma“. F
16. Tag: Die Safari endet nach dem Frühstück gegen 10 Uhr am Flughafen Victoria Falls. F
Zum Reisekonzept während der Camping-Tage: Die komfortablen Kuppeldachzelte (2,5 m lang, 2,5 m breit 1,85 m hoch) verfügen über Camping-Betten mit Schaumstoffmatratzen und Kopfkissen. Ein Schlafsack kann gemietet oder selbst mitgebracht werden. Die Zelte werden jeweils bei Ankunft von den Safari-Begleitern für Sie aufgebaut. An den Reisetagen mit Campingübernachtungen sind drei Mahlzeiten im Reisepreis enthalten sowie Tee und Kaffee. Am Abend werden Sie dabei mit abwechslungsreicher, guter Busch-Küche verwöhnt, die der Koch direkt vor Ort frisch für Sie zubereitet. Bei den Aufgaben im Camp ist keinerlei Mithilfe nötig. Die besuchten Campingplätze verfügen über gute Sanitäranlagen mit Warmwasserduschen.
WETTER-INFOS:
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In Botswana dominiert die Kalahari-Steppe mit trockenem, wüstenhaftem Klima. Das Okavango-Delta, die Feuchtgebiete von Moremi und die großen Flüsse Chobe und Sambesi bilden eine Ausnahme. Die stärksten Regenfälle, begleitet von Gewittern, sind zwischen November und März zu erwarten. Dann ist es heiß bis sehr heiß. Von Mai bis Oktober regnet es so gut wie nicht. Tagsüber ist es auch im Südwinter (Juni bis August) sonnig und etwa 20-25 Grad warm, nachts können die Temperaturen in dieser Zeit allerdings bis unter null Grad sinken. Von Mai bis Oktober trocknen der Boden und die Vegetation immer weiter aus, was für immer bessere Tierbeobachtungen sorgt. Zwischen Juli und Oktober wird es kontinuierlich wärmer, die Tagestemperaturen im Oktober/Anfang November können bis auf 40 Grad steigen. | |||
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In Namibia ist bewölkter Himmel die Ausnahme. 300 Sonnentage zählt das Land im Jahr. Das Klima ist trocken und warm, in den Sommermonaten von Dezember bis März heiß. Auch im Winter ist es tagsüber selten kühl, allerdings können die Temperaturen in den Wüstengebieten und im Hochland nachts bis auf den Gefrierpunkt sinken. Der meiste Regen fällt zwischen November und März vorwiegend im Norden, wo auch der Etosha-Nationalpark liegt. | |||
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