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Afrika-Safaris zwischen Kapstadt und Kilimanjaro · aktive Rundreisen fernab vom Massentourismus.

31.05.2010 - Letzte Chance für Langstrecken-Safari

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Der Outback Africa Newsletter 05/2010
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Liebe Afrikafreunde!

Jetzt müssen Sie sich sputen. Jedenfalls dann, wenn Sie schon immer einmal auf der längsten Safari in unserem Programm dabei sein wollten: dem Rift Valley Adventure. In 30 Tagen von Johannesburg nach Nairobi. Diese Reise wird es nämlich nächstes Jahr nicht mehr geben. Wir trauern ihr schon jetzt ein bisschen nach. Doch gleichzeitig arbeiten wir intensiv an neuen Safaris für 2011. Marco kam gerade mit vielen Ideen von der Reisemesse Indaba in Durban zurück. Danach war er noch in Sambia und Simbabwe unterwegs. Gleichzeitig reiste René durch Uganda. Doch darüber später mehr.

 
RIFT VALLEY ADVENTURE ADE

"30 Tage unterwegs zu sein ist offenbar zu viel für die meisten Menschen heutzutage." Etwas Wehmut lag in den Worten von Ken Hill, dem Manager unseres Safari-Partners Drifters, als er uns mitteilte, dass er die Reise entlang des großen afrikanischen Grabens von Jo'burg nach Nairobi 2011 nicht fortsetzen kann. Wir hatten immer wieder begeisterte Kunden, die diese lange und anstrengende Tour nicht scheuten: Die Höhepunkte Simbabwes, die Victoria-Fälle, der Sambesi, South Luangwa, der Malawi-See, Sansibar und schließlich die Tierparadiese Ngorongoro und Serengeti sind der Lohn für tausende Kilometer auf oftmals schlechten Straßen. Wer sich auf dieses Abenteuer einlassen will, hat 2010 zum letzten Mal die Gelegenheit dazu.

Mehr über Rift Valley Adventure - hier klicken.

Die Sechs-Länder-Tour Rift Valley Adventure ist im Moment die einzige Reise in unserem Programm, die mehr von Simbabwe zeigt als die Gegend um die Victoria-Fälle. Sie führt auch zu den Ruinen von Great Zimbabwe, in die Granit-Wildnis von Matobo Hills und in den Hwange Nationalpark. Diese Höhepunkte werden Sie auch nächstes Jahr im Outback-Katalog finden. Sowohl eine neue Camping-Safari durch Simbabwe als auch ein schickes Lodge-Programm sind in Vorbereitung. Lassen Sie sich überraschen!

 

 
24 STUNDEN SÜDAFRIKA

Am nächsten Wochenende gibt es eine Fernsehsendung der besonderen Art: 24 Stunden nonstop Berichte vom Alltag der Menschen in Südafrika. Los geht's am 5. Juni um 6 Uhr früh. Unter dem Motto "Ein Land - ein Tag" sprechen die ZDF-Reporter mit Township-Bewohnern, Rangern, Diamantenschürfern, Schülern, Einwanderern aus Deutschland, Farmern, Buschpiloten, Polizisten, Straßenkindern und Models. Und mit ganz normalen Leuten. Was essen sie zu Mittag? Wie sind sie eingerichtet, was ziehen sie an, wie kommen sie zur Arbeit oder in die Schule? Dabei bieten sich Einblicke in ein vielfältiges und unbekanntes Südafrika. Das ZDF-Team war auch bei den Berlinern Martina und Cliff, zwei Stammkunden von uns, die in Südafrika eine neue Heimat gefunden haben und in Phalaborwa am Krüger-Park in einem Hotel arbeiten. Über die beiden hatten wir bereits in unserer Safari-Post berichtet.
Ausgestrahlt wird die längste Afrika-Dokumentation aller Zeiten im ZDF-Infokanal und im Internet. Schauen Sie doch ab und zu mal rein!

Mehr über die Dokumentation bei ZDF Info - hier klicken.

Auf der Facebook-Seite von 24 Stunden Südafrika kommen die Autoren und Filmcrew-Mitglieder zu Wort, und es gibt einige Ausschnitte auf Video-Clips, die zum Beispiel hinter die Kulissen des Kapstädter Stadions führen oder Teile des "Making of" der Sendung zeigen.

24 Stunden Südafrika bei Facebook - hier klicken.

 

 
NACHTS IN TARANGIRE

Das traditionsreiche Oliver’s Camp im Tarangire Nationalpark in Tansania öffnet morgen nach umfangreichen Renovierungen wieder seine Pforten. Die Bäder wurden mit neuen Spültoiletten ausgestattet. Die Anzahl der Gästezelte hat sich von acht auf neun erhöht. Die spannendste Neuigkeit aber sind Nachtpirschfahrten, die nun von Oliver’s aus erstmals angeboten werden.

Ein Safari-Beispiel mit dem Oliver's Camp finden Sie hier.

 

 
RESTPLÄTZE UND SONDERANGEBOTE

Fußball-Ignoranten, die lieber die Tierwelt des South Luangwa Nationalparks genießen als das WM-Finale gucken wollen, bekommen die Safari durch Sambia, Malawi und Mosambik entlang der Handelsroute im Juli 50 Euro günstiger als üblich.

Mehr über die Handelsroute - hier klicken.

Wer gleich nach dem großen Rummel den WM-Gastgeber besuchen möchte, kann Ende Juli die Truck-Safari "Vielfältiges Südafrika" buchen und zahlt 50 Euro weniger, als im Katalog angegeben.

Mehr über Südafrikas Vielfalt - hier klicken.

 

 
SVENJAS ZEUG

Märchenstunde, Teil zwei. Diesmal: der Froschkönig. Was bisher geschah: Unsere Wasserratte Elise hat - mit ihren vier Jahren zugegeben etwas früh - an einem Schwimmkurs teilgenommen. Die meisten älteren Kinder schafften das Seepferdchen, sie schaffte zumindest, vom Beckenrand ins tiefe Wasser zu springen und ohne Schwimmhilfe eine halbe Bahn zu paddeln, wobei sie allerdings mehr unter als über Wasser war. Mit dem Tauchen hatte sie dann auch überhaupt keine Probleme, das Ringe-Hochholen machte ihr Spaß. Nun waren wir also mal wieder mit der ganzen Familie im heimischen Schwimmbad. Elise zog mich schon bald zu einem der beheizten Außenbecken, wo sie mir stolz demonstrierte, wie sie runtertauchen und mit den Fingern den Grund berühren konnte. Da kam mir eine Idee. "Elise, Du bist jetzt der Froschkönig und ich die Prinzessin!" - "Au ja!". Ich ließ also eine imaginäre Kugel in die Höhe fliegen und ins Wasser plumpsen. Und die Geschichte nahm ihren Lauf. Wir deklamierten die Originaltexte, Elise tauchte und kam mit der Kugel wieder herauf, ich musste sie später am Beckenrand in das Schloss meines Vaters hereinlassen und von meinem Tellerlein essen lassen. Als der glitschige kalte Frosch sich dann auch noch in mein Bettchen (im flachen Teil des Außenbeckens) an mich ranschmusen wollte, da packte ich ihn und warf ihn im hohen Bogen wieder ins tiefe Wasser. Doch als er (nach mühsamem, von Lachanfällen geschütteltem Hundepaddeln) wieder an Land kletterte, war er ein schöner junger Königssohn. Beziehungsweise eine strahlende, schnaufende Elise. Die am Beckenrand versammelten Kurgäste älteren Semesters schmunzelten, einige klatschten. Ich aber, Prinzessin Svenja, zog leicht errötet mit meinem "Nochmal!" krähenden Froschkönig von dannen, hin zu den wärmeren inneren Gefilden seines Königreichs.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Und das mit dem Seepferdchen probieren wir nächstes Jahr nochmal.

Herzliche Grüße

 
 
© Fotos in diesem Newsletter: Stefan Urlichs, Marco Penzel, ZDF, Asilia, Hendrik Mueller
 
 
     
 

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WETTER



Die Regenzeit in den Safari-Hochburgen des südlichen Afrika sollte längst vorüber sein. Sollte. Doch noch immer gibt es einzelne Regenschauer zwischen Okavango-Delta und Luangwa-Tal. Dabei hat es zu Jahresanfang schon ungewöhnlich viel geregnet, vor allem in den Einzugsgebieten der großen Ströme wie dem Okavango und dem Sambesi. Im Delta wird deshalb eine besonders hohe Flut erwartet. Viel Wasser bedeutet viel Vegetation, was wiederum viel Futter und noch größeren Tierreichtum verspricht. Außergewöhnlich viel Wasser hat sich auch im Kariba-Stausee angesammelt. Drei Schleusen mussten schon geöffnet werden, um den Damm zu entlasten. Der Pegelstand des Flusses stieg damit zwei Meter höher als normal. Im Zambezi Kulefu Camp im Lower Zambezi Nationalpark steht der Swimmingpool unter Wasser.
Trotz allem, die nächste Trockenzeit kommt bestimmt. Und der Süd-Winter beginnt. "Wir haben unsere Fleecejacken wieder herausgeholt und rücken jetzt abends am Lagerfeuer etwas enger zusammen", berichten die Kollegen aus Botswana. Marco erlebte Mitte Mai im Hwange Nationalpark in Simbabwe schon die ersten kalten Nächte. Das Thermometer im Zelt zeigte nachts Werte zwischen 2 und 4 °C an, immerhin noch über dem Gefrierpunkt. Bei Tagestemperaturen um die 30 Grad sind 5 Grad nachts schon ziemlich kalt. Deshalb gehören nun Schal, Mütze und Handschuhe zur empfohlenen Safariausrüstung, zumindest für Pirschfahrten in den frühen Morgenstunden. Doch man sollte sich davon nicht abschrecken lassen. Die klaren, sonnigen Wintertage versprechen beste Chancen bei der Tierbeobachtung.

Vorhersage für Dienstag, 1. Juni 2010

Maun, Botswana:
teils wolkig, 27°C
Etosha NP, Namibia:
heiter, 25°C
Victoria-Fälle, Sambia:
Regen möglich, 23°C
South Luangwa NP, Sambia:
Regen möglich, 24°C
Arusha, Tansania:
teils wolkig, 21°C
Kampala, Uganda:
teils wolkig, 24°C
Inhambane, Mosambik:
Regen möglich, 24°C
Senga Bay, Malawi:
teils wolkig, 23°C
Morondava, Madagaskar:
heiter, 29°C
Krüger NP, Südafrika:
Regen möglich, 27°C
Kapstadt, Südafrika:
heiter, 20°C
Bad Elster, Deutschland:
Regen möglich, 9°C


     
 
 
   


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