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31.01.2011 - Serengeti soll nicht sterben

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Der Outback Africa Newsletter 01/2011
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Liebe Afrikafreunde!

Der Winter hat uns hier im Vogtland immer noch fest im Griff, aber nun werden die Tage endlich wieder länger. Nicht nur die Tage, vielleicht auch die Straßen? Vom Bauprojekt einer Straße quer durch den Norden der Serengeti und vom weltweiten Widerstand dagegen haben Sie sicherlich gehört. Vom aktuellen Stand der Dinge wollen wir heute berichten. Außerdem erzählt Marco von seiner Tansania-Reise im Dezember.

 
SERENGETI - DER FILM UND DIE GEWINNER

Mehr über "Serengeti - Der Film" erfahren.

And the winners are: Dr. Jutta John aus Berlin hat das Gewinnspiel in der Weihnachtsausgabe dieses Newsletters gewonnen und konnte gestern bei der Premiere des Films "Serengeti" dabei sein. Am Donnerstag dieser Woche läuft der Film dann in den Kinos an. Wir hatten dazu drei mal zwei Freikarten verlost. Über diese können sich nun freuen: Mara Bosse aus Steinweiler, Dorothee Naue aus Lüneburg und Dr. Willi Strohschein aus Butzbach.

Den Gewinnern und allen anderen Afrikafreunden, die sich den Streifen nicht entgehen lassen werden, wünschen wir viel Spaß im Kino. Und wir sind auf Ihre Meinung gespannt. Hält er sein Versprechen: "So haben Sie Afrika noch nie gesehen"? Lassen Sie uns wissen, wie Ihnen der Film gefallen hat und schreiben Sie einen kleinen Kommentar in unserem Blog.

Kommentieren Sie hier, wie Ihnen der Film gefallen hat.

 

 
SERENGETI SOLL NICHT STERBEN

Tansanias Regierung plant eine Straße quer durch die nörliche Serengeti. Sie soll die Städte am Victoria-See mit Arusha und der Kilimanjaro-Region verbinden. Das würde die jährlichen Wanderwege der Gnus zerschneiden und wahrscheinlich das Aus für die berühmte große Tierwanderung bedeuten. Weltweit formiert sich seit Monaten heftiger Protest, dem auch wir uns über Petitionen angeschlossen haben. Voller Freude lasen wir vor kurzem, dass die Weltbank sich bereit erklärt hat, die viel diskutierte südliche Umgehungsstraße zu finanzieren. Doch Tansanias Präsident Kikwete erteilte der Weltbank jetzt eine Absage. Er beharrt auf der Nordroute und will mit dem Bau beginnen.

Sagen Sie hier Ihre Meinung.

Die NABU International Naturschutzstiftung bietet elektronische Postkarten zum Thema an. Damit können Sie Freunde und Bekannte auf das Problem aufmerksam machen. Und Sie können eine Protest-Mail direkt an den Präsidenten Tansanias senden.

Zu den E-Cards des NABU.

 

 
LOGENPLATZ AM NGORONGORO-KRATER

Einen Logenplatz am Ngorongoro-Krater hat man in der Ngorongoro Sopa Lodge. Hier war Marco auf einer Erkundungsreise Anfang Dezember zu Gast. Zunächst hatte er so seine Vorurteile gegen die relativ große Sopa Lodge. Doch dann hat sie ihn positiv überrascht.

Reisebericht-Kapitel vom Ngorongoro-Krater lesen.

Diese Sopa Lodge ist in unserer Rundreise "Tansania mit Hotelkomfort" enthalten, die vor Ort von unserer Partnerfirma Akorn durchgeführt wird. Mit Akorn war Marco diesmal in Tansania unterwegs.

Lesen Sie hier seinen Reisebericht von Anfang an.

Und hier geht's zum Reisepaket "Tansania mit Hotelkomfort".

 

 
IM TIEFEN SÜDEN DER SERENGETI

Abseits der üblichen Reiserouten liegt Sanctuary Kusini tief im Süden der Serengeti. Marco durfte auf seiner Tour die neuen Zelte des Camps testen. Am besten gefiel ihm die Aussicht von einem der großen Granitfelsen, auf dem der Sundowner-Drink serviert wird - inklusive bequemem Sitzkissen. Als i-Tüpfelchen liegt dort auch ein Sandsäckchen bereit, um das Getränk auf dem schrägen Felsen sicher abzustellen. Ein zweiter Granithügel nennt sich scherzhaft "Signal Hill", denn nur dort hat man Handy-Empfang. Kusini ist bekannt für seine einsame Lage an den Kopjes und für ein Geparden-Forschungsprojekt, zu dem die Gäste Daten beisteuern können.

Marcos Reisebericht über Sanctuary Kusini lesen.

Kusini gehört zu Sanctuary Retreats. Das zweite Mitglied dieser exklusiven Gruppe in Tansania ist Swala im Tarangire Nationalpark. Aktuell bekommen Gäste die zweite Übernachtung in Kusini gratis, wenn sie vorher zwei Nächte in Swala sind. Wir haben ein Beispielpaket für dieses Special geschnürt, zu dem noch zwei Tage in der Ngorongoro-Region gehören. Gern kombinieren wir dieses Programm mit Ihren anderen Wunschzielen in Tansania.

Reise-Special mit den exklusiven Sanctuary Camps.

 

 
SVENJAS ZEUG

Die Kinder lieben meine ausgedachten Geschichten, vor allem die schlimmen. „Mama, erzähl uns eine schlimme Geschichte“ tönt es mir mehrfach am Tag entgegen. In letzter Zeit muss es sich dabei immer um Diebe, Entführungen, Polizei und Gefängnis drehen. Dann lauschen sie gebannt. Der Vorteil ist, dass sie während des Zähneputzens stillsitzen. Der Nachteil ist aber gerade bei Elise (5), die eigentlich morgens schon ganz allein in ihre volle Wintermontur schlüpft, dass sie genau dieses nicht tut, sondern mit offenem Mund stehen bleibt. Mehr und mehr bringen die Kinder sich nun auch dabei ein, schmücken die Geschichte mit eigenen Details aus oder verlangen eine Verlängerung („Aber als der Dieb wieder aus dem Gefängnis kam, klaute er gleich wieder was anderes.“). Auf jeden Fall muss der Täter, wie viel er auch angestellt hat, immer gefasst werden. Ungelöste Fälle gehen gar nicht. Simon bekommt zu seinem dritten Geburtstag im Februar ein Polizisten-Set mit Mütze, Kelle, Handschellen und so weiter, damit er viele Verbrecher fangen kann. Hoffentlich ist Elise dann nicht neidisch, denn Polizisten wollen sie ja beide einmal werden. „Polizisten brauchen nicht so viel zu lernen, die haben ja sonst keinen Beruf“, hat Elise überlegt.
Immer wieder neu kreativ zu sein ist manchmal auch anstrengend. Neulich abends, nach einem langen Tag, bin ich - schon ziemlich müde - mit Simon im Badezimmer. Wir reden über Hautfarben und Augenfarben. „Papa hat braune Augen“, sage ich, und welche Augenfarbe habe ich? Simon schaut genau hin. „Rot“ antwortet er.
Na gut, er wird wohl Recht gehabt haben.

Herzliche Grüße

 

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AFRIKA IM FOKUS

Mehr Plätze auf Flügen nach Maun und an die Victoria-Fälle
Air Namibia rüstet die Flotte um und beginnt mit dem schrittweisen Austausch aller Fluggeräte des Typs Beechcraft B1900. Ab dem 14. Februar werden die vier Maschinen, die bisher auf nationalen und regionalen Routen im südlichen Afrika eingesetzt werden, durch insgesamt drei geleaste Embraer ERJ 135 ersetzt. Bisher war gerade bei den Flügen von Windhoek über Maun nach Victoria Falls die Nachfrage oft größer als das Platzangebot. In den neuen Jets finden mehr Passagiere Platz: Statt bisher 19 Fluggäste können nun 37 befördert werden.
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WETTER



Nachdem der Regen lange auf sich warten ließ, fällt er vor allem in Namibia derzeit heftig. Fast täglich erreichen uns Nachrichten über fließende Trockenflüsse und überspülte Straßen aus dem Wüstenstaat. Auch in den Nachbarländern regnet es. Der Okavango führt so viel Wasser, dass mit einer deutlich höheren Flutwelle in das Delta gerechnet wird als im Vorjahr. Es könnte die höchste Delta-Überflutung seit Mitte der 1980er Jahre werden.

Vorhersage für Dienstag, 1. Februar 2011

Maun, Botswana:
heiter, 30°C
Etosha NP, Namibia:
heiter, 32°C
Victoria-Fälle, Simbabwe/Sambia:
Gewitter, 25°C
South Luangwa NP, Sambia:
Gewitter, 24°C
Arusha, Tansania:
teils wolkig, 30°C
Kampala, Uganda:
Gewitter, 28°C
Inhambane, Mosambik:
Regen, 31°C
Senga Bay, Malawi:
Gewitter, 25°C
Morondava, Madagaskar:
Regen, 30°C
Krüger NP, Südafrika:
heiter, 31°C
Kapstadt, Südafrika:
heiter, 28°C
Bad Elster, Deutschland:
heiter, 0°C


© Fotos in diesem Newsletter:
Universum Film, NABU International, Marco Penzel, Sanctuary Retreats.


     
 
 
   


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