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20.10.2010 - Es muss nicht immer Sansibar sein

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Der Outback Africa Newsletter 09/2010
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Liebe Afrikafreunde!

Warum will eigentlich fast jeder Tansania-Besucher nach Sansibar? Wer schöne Strände, Ruhe und Erholung sucht, auf Entertainment und Beach Boys verzichten kann und keine Lust auf Seegrasfelder vor der Haustür hat, der sollte im Anschluss an seine Safari an der Festlandküste Station machen. Svenja testete dort drei Lodges. Lesen Sie heute außerdem, welche neue Namibia-Botswana-Reise wir 2011 anbieten, und sagen Sie uns Ihre Meinung zum klimaneutral gedruckten Katalog.

 
WAS HALTEN SIE DENN DAVON?

Unser Katalog 2011 wurde erstmals klimaneutral produziert. Das bedeutet, CO2-Emissionen, die bei der Herstellung des Katalogs entstehen, werden an anderer Stelle durch Investitionen in Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Das Geld fließt unter anderem in Windenergie-Nutzung auf Madagaskar, in den Umstieg von Kohle auf Biomasse in Südafrika und in die Abwasseraufbereitung in Thailand. Bei natureOffice.com können Sie unsere ID-Nummer DE-190-067630 eingeben und erfahren, dass bei der Katalogproduktion über 13 Tonnen Kohlendioxyd freigesetzt wurden und was mit unserem Geld getan wurde, um diese Menge auszugleichen.

Mehr über die Klimaschutz-Initiative NatureOffice erfahren.

Und was halten Sie davon? Finden Sie solche Initiativen gut oder sind sie Ihnen eher suspekt? Brauchen Sie überhaupt einen Katalog?

Ihre Meinung zur klimaneutralen Katalogproduktion ist gefragt.

Sie haben den Katalog 2011 noch nicht erhalten? Dann fordern Sie ihn kostenlos bei uns an. Oder blättern Sie gleich online.

Hier online im Outback Africa Katalog 2011 blättern.

 

 
JENSEITS VON SANSIBAR

Nach Mikumi, Ruaha und Selous führte Svenjas Südtansania-Reise weiter an den Indischen Ozean. Aber diesmal nicht nach Sansibar, sondern an die tansanische Festlandküste. Dort entdeckte sie drei kleine Paradiese fernab jeglichen Trubels: Lazy Lagoon Island, Amani Beach Hotel und Ras Kutani. In Ras Kutani beobachtete sie Schildkröten bei ihren ersten Schritten.

Svenjas Reiseberichte vom Indischen Ozean lesen.

Mittlerweile sind auch die Berichte zu den Camps und Lodges im Selous-Wildreservat online. Svenjas Eindrücke und Fotos vom Selous Safari Camp, von Beho Beho, Sand Rivers Selous, dem Rufiji River Camp und anderen finden Sie nun in unserem Blog.

Svenjas Reiseberichte über Selous lesen.

 

 
VON DER NAMIB ZUM OKAVANGO

Sonnenuntergang in der Namib-Wüste, Zebras in der Etoscha-Pfanne, Einbaum-Exkursion ins Okavango-Delta, Elefantenherden am Chobe-Fluss und die gewaltigen Victoria-Wasserfälle. Diese Höhepunkte des südlichen Afrika kombiniert eine Camping-Safari, die in unserem Katalog 2010 Premiere hatte. Und weil dieses Programm so erfolgreich gestartet ist, bieten wir für 2011 auch eine etwas bequemere Reisevariante an. Die Truck-Safari "Von der Namib zum Okavango" richtet sich an alle, die gern rustikal und naturnah unterwegs sein wollen, aber ein richtiges Bett dem Schlafsack vorziehen.

Mehr über "Von der Namib zum Okavango" lesen.

 

 
EINLADUNG NACH LEIPZIG

Vom 17. bis 21. November 2010 öffnet die Leipziger Reisemesse Touristik & Caravaning International ihre Tore. Outback Africa ist wieder mit dabei. In Halle 5, Stand M55 laden wir Sie auf ein Gläschen Amarula ein. Und außerdem übernehmen wir für Safaripost-Abonnenten den Eintrittspreis der Messe. Senden Sie uns eine kurze Mail, wenn Sie nach Leipzig kommen möchten. Wir schicken Ihnen dann kurz vor Messebeginn pro Adresse zwei Freikarten zu. Also dann, bis bald in Leipzig!

 

 
WERDEN SIE UNSER FAN!

Auf der Facebook-Seite von Outback Africa schreibe ich (Svenja) meist mehrmals pro Woche in Kurzform, was wir hier im Büro so erleben, worüber wir uns freuen und ärgern und was es Neues aus Afrika und in unserem Reiseprogramm gibt. Schauen Sie doch mal rein, und wenn es Ihnen gefällt, klicken Sie auf "Gefällt mir" - und lesen dann regelmäßig mit. Ich habe übrigens auch eine private Seite bei Facebook, Freundschaftsanfragen willkommen!

www.facebook.com/Outbackafrica

 

 
SVENJAS ZEUG

"Nicht so schnell!" rufe ich noch, doch Simon düst schwungvoll auf seinem Laufrad um die nächste Ecke und verschwindet aus meinem Blickfeld. Kurz darauf höre ich es krachen, danach lautes Schmerzgebrüll. Ich renne hinterher. Simon ist auf dem Schotterweg gestürzt, streckt mir schreiend seine rechte Hand entgegen. Der Mittelfinger blutet, irgend etwas baumelt von der Fingerspitze herab, es war einmal ein Fingernagel. Mit einem kleinen Zupf ist er ganz ab. Simon brüllt die nächste halbe Stunde ununterbrochen, es ist Samstag, die Kinderarztpraxen sind zu, wir fahren ins Krankenhaus zur Notaufnahme. Im Auto beruhigt Simon sich etwas, schluchzt vor sich hin. Im Wartebereich der Notaufnahme sitzen noch viele andere Unfallpatienten, große und kleine. Simon beäugt alle interessiert und will schließlich von meinem Schoß herunter. Jetzt, da der Schmerz allmählich nachlässt und er merkt, dass Hilfe nah ist, fasst er wieder Mut. Mit hocherhobener rechter Hand geht er die Stuhlreihe entlang, schaut sich die anderen Patienten an und fragt sie der Reihe nach: "Was hastn Du gemacht?" Da liegt auf einmal ein Lächeln in den blassen Gesichtern, die Leute erzählen, was ihnen passiert ist, und fragen Simon, was er denn angestellt hat.
Das Röntgenbild ist zum Glück unauffällig. Simon bekommt einen Verband und darf wieder heim. In den nächsten zwei Wochen wird er vorübergehend zum Linkshänder und hält den "Stinkefinger" wie einen Fremdkörper weit von sich gestreckt nach oben.

Beim ersten Verbandswechsel benutzt die Kinderärztin eine Verbandsschere. Simon hatte so eine abgeknickte Schere noch nie gesehen und bemerkt: "Deine Schere ist ganz verbogen." Frau Doktor erklärt ihm liebevoll die Vorzüge dieser Schere, die beim Aufschneiden nicht in die Haut piekst. Doch Simon ist davon unbeeindruckt. Zum Abschied ermahnt er die Ärztin: "Du musst Dir mal ne schöne Schere kaufen!".

Mittlerweile gehören Verband und Pflaster der Vergangenheit an, der Finger heilt, und der neue Nagel beginnt zu wachsen. Wird auch Zeit, denn unser Familienurlaub naht, der uns diesmal nach Tunesien führt. Keine Angst, wir wollen kein neues Outback-Zielgebiet erkunden, wir wollen uns einfach nur erholen. In der Hoffnung auf etwas Sonne und Wärme verabschieden wir uns mit herzlichen Grüßen

 
 
© Fotos in diesem Newsletter: Selous Safari Company, Svenja Penzel, Jens Döring, Leipziger Messe, Bernd Gerlach, Marco Penzel.
 
 
     
 

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03 74 37 / 5 38 04 oder über unsere Website
www.outback-africa.de.

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AFRIKA IM FOKUS

Schildkröten am Strand
An der Küste Südafrikas im nördlichen KwaZulu Natal, zwischen St. Lucia und Kosi Bay, beginnt demnächst ein spannendes Naturschauspiel: die Eiablage der Lederschildkröten und der unechten Karettschildkröten. Von November bis Januar kommen die bis zu 2,5 Meter langen und fast 700 Kilogramm schweren Tiere an den Strand, suchen einen sicheren Brutplatz, graben ein Loch und legen ihre Eier hinein. Anschließend kehren sie ins Meer zurück. Etwa drei Monate später, zwischen Februar und April, schlüpfen die kleinen Schildkröten aus ihren Eiern.
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Namibia im Trend
Das Reiseland Namibia verzeichnete auch im Krisenjahr 2009 steigende Besucherzahlen. Insgesamt wurden gut 980.000 Besucher gezählt, etwa fünf Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die mit Abstand größte Gruppe von Übersee-Touristen kommt aus Deutschland in das Land von Namib-Wüste und Etoscha-Nationalpark.
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Flug Johannesburg-Maun mit Zwischenlandung
Seit Anfang Oktober gibt es keine Nonstop-Flüge zwischen Johannesburg und Maun mehr. Air Botswana hat den Flugplan kurzfristig geändert. Die bisherigen Nonstop-Flüge landen nun in Gaborone zwischen. Der Aufenthalt ist mit 25 Minuten recht kurz. Die Passagiere müssen dabei das Flugzeug nicht verlassen, und die Einreiseformalitäten werden erst in Maun erledigt.
Daneben gibt es weiterhin eine Umsteigeverbindung mit Flugzeugwechsel und längerem Aufenthalt in Gaborone.
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WETTER



Es sind die heißesten Wochen des Jahres. Jetzt im Oktober steigt die Quecksilbersäule in Namibia, Botswana oder Sambia nahe an die 40-Grad-Marke. Die Chancen auf Tierbeobachtungen sind nun, am Ende der Trockenzeit, besonders gut. Das Wild findet nur noch wenig Deckung und ist an die wenigen verbleibenden Wasserstellen und die Flussufer gebunden. Wer diesen Vorteil genießen will, muss die Hitze in Kauf nehmen. Sehnlich wird die nahende Regenzeit erwartet. Erste Schauerwolken kündigen sie bereits an.

Vorhersage für Donnerstag,
den 21. Oktober 2010

Maun, Botswana:
bewölkt, 38°C
Etosha NP, Namibia:
heiter, 36°C
Victoria-Fälle, Simbabwe/Sambia:
heiter, 38°C
South Luangwa NP, Sambia:
teils wolkig, 37°C
Arusha, Tansania:
Regenschauer, 30°C
Kampala, Uganda:
Regenschauer, 24°C
Inhambane, Mosambik:
heiter, 27°C
Senga Bay, Malawi:
Regenschauer, 27°C
Morondava, Madagaskar:
heiter, 31°C
Krüger NP, Südafrika:
heiter, 32°C
Kapstadt, Südafrika:
Regenschauer, 17°C
Bad Elster, Deutschland:
wolkig, 3°C


     
 
 
   


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