Botswana Abenteuertour
18 Tage Camping-Safari ab Maun/bis Livingstone - ab € 2.515,-
Eine Safari in das Outback von Botswana mit einer ungewöhnlichen Route zu klassischen Höhepunkten und in weniger besuchte Gegenden Botswanas. Erleben Sie den Sonnenuntergang zwischen den Baobabs auf der Felsinsel Kubu Island inmitten der Makgadikgadi-Salzpfannen, die Weite und Einsamkeit der Zentralkalahari, eine Exkursion per Mokoro ins Okavango-Delta, intensive Pirschfahrten in Moremi und Savuti, die Tierwelt am Chobe-Fluss und schließlich die gewaltigen Victoria-Fälle. Viermal übernachten Sie in Lodges – eine angenehme Abwechslung zum Camping-Leben. Die Fahrzeuge sind ideal an die Straßenverhältnisse und Tierbeobachtungsmöglichkeiten angepasst. Im ersten Teil der Safari fahren Sie in einem geschlossenen, später in einem offenen Allradwagen. Ein Fensterplatz ist stets garantiert. Ihr Safari-Guide betreut Sie durchgehend von Maun bis Kasane und wird von einem Koch und Camp-Assistenten unterstützt.
Botswanas Vielfalt und Tierreichtum auf einer besonderen Safari, geprägt von einsamer Wildnis und dem Kontrast zwischen trockener Kalahari und üppig grünem Delta.
1. Tag: Ankunft im Maun und Empfang durch den Reiseleiter. Die erste Nacht verbringen wir in einem schön gelegenen Tented Camp (feste Hauszelte mit Betten). Am Nachmittag ist Gelegenheit zum Geldwechsel und Getränke-Einkauf. Wer mag, kann vor Ort einen Rundflug über das Okavango-Delta buchen (auf eigene Kosten, ca. 120 Euro pro Person). Am Abend essen wir gemeinsam im Restaurant.
2. und 3. Tag: In einem speziell gefertigten Allradwagen starten wir in die Kalahari. Das Fahrzeug kann für längere Transferstrecken ganz geschlossen werden, so dass man auch bei höherem Tempo komfortabel vorankommt und Fahrtwind und Staub draußen bleiben. Bei Pirschfahrten können jedoch die großen Seitenfenster komplett herausgenommen werden. Das schafft freie Sicht und ist angenehm fürs Fotografieren. Die Fahrt in den Nxai Pan Nationalpark dauert etwa drei Stunden. Durch das Gebiet von Nxai und den umgebenden Greater Makgadikgadi Nationalpark wandern regelmäßig große Herden von Zebras. Vor allem in den Sommermonaten (Dezember bis April) zieht das frische Gras viele Herdentiere an, denen Raubtiere auflauern. Es ist einer der wenigen Orte, an denen sowohl Springböcke als auch Impalas leben. In diesem abgelegenen, wenig besuchten Park mit seinen weiten Savannenlandschaften und vereinzelten Salzpfannen zelten wir für zwei Nächte und unternehmen ausgiebige Pirschfahrten. Je FMA
4. Tag: Am Morgen besuchen wir die Baines Baobabs. Diese majestätische Gruppe von Affenbrotbäumen am Rande einer Salzpfanne hat der Forscher Thomas Baines in einem seiner Gemälde festgehalten. Anschließend durchqueren wir auf einer abenteuerlichen Fahrt die riesigen Makgadikgadi-Salzpfannen. Aus der schier endlosen, grauweiß schimmernden Ebene ragt die Felsinsel Kubu Island heraus. Vor Jahrmillionen, noch bevor die Victoria-Fälle entstanden, war dieses Gebiet ein riesiger Binnensee, der durch spätere Erdbewegungen austrocknete. Wir campen ganz in der Nähe der mystischen Insel, die von knorrigen, dicken Baobabs bewachsen ist. Am Nachmittag unternehmen wir eine Wanderung über die Insel und finden Spuren einer früheren Besiedelung. Für die Einheimischen ist Kubu ein heiliger Ort, an dem bis heute rituelle Zeremonien abgehalten werden. Für die wenigen Besucher, die hierher kommen, ist es „a place out of this world“. Besonders schön ist die Stimmung zu Sonnenauf- und -untergang, wenn die Felsen rosa leuchten. FMA
5. bis 7. Tag: Diese Tage verbringen wir in der Zentralkalahari (Central Kalahari Game Reserve). Es ist das größte Wildschutzgebiet Botswanas und hat so gut wie keine Infrastruktur, so dass wir völlig autark sein müssen. Wir erkunden den nördlichen Teil der Zentralkalahari in der Region von Deception Valley, wo das berühmte Buch „Cry of the Kalahari“ von Mark und Delia Owens spielt. Auf Morgen- und Nachmittagspirschfahrten lernen wir die für eine Halbwüstenregion sehr vielfältige Tier- und Pflanzenwelt kennen und genießen die Weite und Einsamkeit dieser faszinierenden Gegend. Dieser Teil der Tour ist der abenteuerlichste, vor allem mit dem Wasser müssen wir gut haushalten. Wir übernachten auf einem ausgeschriebenen Campingplatz, jedoch ganz einsam in der Wildnis. Meist erinnert nur eine alte Feuerstelle daran, dass schon vor uns einmal Menschen hier gezeltet haben. FMA/BA/BA
8. Tag: Wir verlassen die Kalahari und fahren die lange Strecke zurück nach Maun. Es ist angenehm, zur Abwechslung wieder ein richtiges Bett zu haben. Den Nachmittag verbringen wir gemütlich am Pool. Abendessen im Restaurant. F
Es besteht die Möglichkeit, die Reise hier zu verlassen oder für den nächsten Teil zuzusteigen.
9. und 10. Tag: Am Morgen ist Gelegenheit zum Einkauf oder zum Besuch eines Internetcafés. Wir steigen nun um in einen offenen Allradwagen und starten ins Okavango-Delta. Auf den Erd- und Sandpisten kommen wir nur langsam vorwärts. Die Vegetation wird dichter und grüner, und mehr und mehr Wasserläufe durchziehen das Gebiet. Die letzte Etappe auf dem Weg zu unserem Camp legen wir im Mokoro, dem traditionellen Einbaum, zurück. Nur das sanfte Plätschern des Wassers ist zu hören, wenn unsere einheimischen Begleiter die schmalen Boote sicher durch die schilfgesäumten Kanäle und vorbei an Seerosen staken. Die grünblaue Wunderwelt ist Lebensraum für viele Tiere und ein Paradies für Vogelfreunde. Wir übernachten zweimal tief im Herzen des Deltas auf einer einsamen Insel. Tagsüber erkunden wir die Gegend zu Fuß und per Mokoro. Je FMA
11. und 12. Tag: Aus dem Okavango-Delta geht es direkt weiter ins Moremi-Wildreservat. Wir zelten an einem schönen Platz in der Wildnis und bauen auch ein Toiletten- und ein Duschzelt auf. Die Abende genießen wir am Lagerfeuer unter dem Sternenhimmel. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Tiere bis ins Camp kommen – es gibt keine Zäune. In Moremi bestehen gute Chancen, Löwen, Leoparden und die seltenen Wildhunde zu sehen. Es ist eins der besten Wildreservate im südlichen Afrika, und wir erkunden den Tierreichtum und die landschaftliche Vielfalt auf ausgedehnten Pirschfahrten am frühen Morgen und am Nachmittag. Je FMA
13. und 14. Tag: Aus dem fruchtbaren, grünen Paradies von Moremi geht es nun weiter nach Norden, zunächst durch malerische Landschaft am Khwai-Fluss entlang und dann zu den Trockengebieten von Savuti im südlichen Chobe-Nationalpark. Anders als in Moremi wachsen hier nur wenige Bäume. Die Gegend ist geprägt von weiter offener Savanne, in der Elefantenherden auf Nahrungssuche sind. Savuti ist auch die
Heimat von großen Hyänenrudeln und ihren Erzfeinden, den Löwen, die wir auf unseren Pirschfahrten hoffentlich zu sehen bekommen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit schaut auch einmal eine Hyäne an unserem Lagerfeuer vorbei. Je FMA
Hinweis: Die Gestaltung der Tage 9 bis 14 und die Übernachtungscamps sind flexibel, abhängig vom Wasserstand im Delta, Regenfällen, Pistenverhältnissen und Erreichbarkeit von Camps.
15. Tag: Der wildeste Teil Botswanas liegt nun hinter uns. Auf sandigen Pisten fahren wir nach Norden in die Region des Chobe-Flusses. Unser heutiges Camp liegt nicht weit vom Fluss. Auf einer Bootssafari am Nachmittag beobachten wir die Tiere am und im Wasser und genießen von Deck aus den Sonnenuntergang. FMA
16. Tag: Die gewaltigen Victoria-Fälle rufen. Unser Reiseleiter verabschiedet sich von uns. Mit einem organisiertem Transfer gelangen wir nach Livingstone in Sambia; bei den Grenzformalitäten ist uns der Transferfahrer behilflich. Für die beiden letzten Nächte beziehen wir eine angenehme Lodge außerhalb der Stadt. Fragen zum Ablauf, Wetter-konditionen, Reisebestim-mungen oder empfohlener Ausrüstung?
Unsere Mitarbeiterin Svenja Penzel war bereits mehrmals vor Ort und kann Ihnen wertvolle Tipps zur Planung dieser Safari geben.
037437 5388-13 oder
svenja@outback-africa.de
Ausrüstungstipps für diese Reise
Am Nachmittag ist Gelegenheit zum Besuch der Fälle (Eintritt auf eigene Kosten) und für einen Bummel über den Souvenirmarkt. Abends können wir mit dem Taxi in eins der vielen Restaurants fahren. F
17. Tag: Dieser Tag kann zum Ausspannen oder für die vielfältigen Angebote der Adrenalin-Metropole Afrikas genutzt werden. Zur Auswahl stehen unter anderem Rafting-Touren durch die Stromschnellen des Sambesi unterhalb der Fälle, ein Bungee-Sprung von der 111 Meter hohen Brücke, Rundflüge im Helikopter oder Ultraleichtflugzeug, ruhige Kanutouren und Sonnenuntergangs-Fahrten auf dem Oberlauf, Mountainbike-Exkursionen, Ausflüge nach Simbabwe, Elefantenreiten und vieles mehr. Diese Unternehmungen sind direkt bei den Anbietern in der Stadt oder auch an der Rezeption der Lodge buchbar. Alle Ausflüge auf eigene Kosten. F
18. Tag: Die Reise endet am Morgen in Livingstone. F
Hinweis: Die letzten beiden Nächte können zum selben Preis auch in Victoria Falls/Simbabwe verbracht werden. Sie können sich für diese beiden Nächte gegen Aufpreis auch eine hochwertige Lodge gönnen, wir beraten Sie gern.
Es ist auch möglich, die beiden letzten Nächte wegzulassen und die Tour in Kasane/Botswana zu beenden.
WETTER-INFOS:
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Hier dominiert die Kalahari-Steppe mit trockenem, wüstenhaftem Klima. Das Okavango-Delta, der Kariba-See und die großen Flüsse Chobe und Sambesi bilden eine Ausnahme. Die stärksten Regenfälle, begleitet von Gewittern, sind zwischen November und März zu erwarten. Dann ist es heiß bis sehr heiß. Von Mai bis Oktober regnet es so gut wie nicht. Tagsüber ist es auch im Winter sonnig und warm, nachts können die Temperaturen bis unter null Grad sinken. Der Boden und die Vegetation trocknen langsam aus. |
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