Geheimnisse Namibias
20 Tage Abenteuer-Campingsafari ab/bis Windhoek - ab € 2.349,-
Weite Wüsten, schroffe Berge, tierreiche Nationalparks - in Namibia gibt es viel zu entdecken. Bei dieser aktiven, deutschsprachig geführten Reise sehen wir das Land nicht nur vom Autositz aus, sondern auch auf reizvollen Wanderungen. Mal gibt es Campingplätze mit Dusche, WC und Swimmingpool, ein anderes Mal freie Natur mit einem Becher Zahnputzwasser und „Spaten-Toilette“. Wir gelangen auch an schwer zugängliche Orte und erleben das schwarze und das weiße Namibia mit seinen spannenden Kontrasten.
Wüstenfüchse, Wandersleute, Tierbeobachter und Fotografen kommen bei dieser vielfältigen Abenteuerreise voll auf ihre Kosten.
1. Tag: Wir werden morgens vom Flughafen Windhoek abgeholt. Auf dem Weg in die Stadt kehren wir auf einer Gästefarm zu einem Brunch ein. Am Vormittag ist noch Zeit für Einkäufe, Geldwechsel oder um die Ausrüstung zu vervollständigen. Anschließend lernen wir die Hauptstadt näher kennen und erfahren dabei Interessantes zur Geschichte, Kultur und Bevölkerung des Landes. Der restliche Nachmittag steht zur freien Verfügung. Am Abend kehren wir in ein uriges Steakhouse ein, das für seine Mammut-Portionen heimischer Spezialitäten und ausgezeichneten südafrikanischen Wein bekannt ist (auf eigene Kosten). Danach sinken wir in einer netten Pension in die Federn. B
2. Tag: Wir verlassen Windhoek. Über das Khomashochland erreichen wir im Laufe des
Vormittages den Spreetshoogte Pass, der einen wunderbaren Ausblick über die Weite der Namib bietet. Nach einer etwa einstündigen Wanderung den Pass hinunter erreichen wir schon bald unser Tented Camp - große Hauszelte mit festen Betten und Bad am Rande der Wüste, wo wir die Nacht verbringen. Am Nachmittag können wir dann in aller Ruhe die Umgebung erforschen und einen längeren Spaziergang unternehmen. Abends am Lagerfeuer erzählt der Guide über das richtige Verhalten im Busch und über krabbelnde, kriechende, stechende und beißende Bewohner Namibias. FMA
3. Tag: Weiter geht es nach Solitaire, einen Ort, der seine Daseinsberechtigung der Lage an einer Kreuzung und dem fantastischen, ofenfrischen Apfelkuchen verdankt. Das Tagesziel ist das Camp Sesriem (Sanitäreinrichtungen vorhanden=S.v.) am Rande der Sanddünen. Ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zum Sesriem Canyon und zu den höchsten Dünen der Welt am Sossusvlei. Am Spätnachmittag erforschen wir den Canyon und marschieren dann bald ins Bett, denn… FMA
4. Tag: ... zur Freude aller Frühaufsteher werden wir eine Stunde vor Sonnenaufgang aus dem Schlafsack kriechen und in die Wüste hineinfahren, solange es noch kühl ist. Am Sossusvlei wollen wir den einmaligen Sonnenaufgang in der sagenhaften Dünenlandschaft genießen. Die Sandmassen türmen sich bis zu 300 Meter hoch, und der Wind gibt ihnen immer wieder neue, surrealistische Formen. Nach einem späten Frühstück fahren wir die kurze Strecke nach Norden in die Naukluft. In diesem Gebirgsmassiv verbringen wir drei Nächte (S.v.). FMA
5. Tag: Die beeindruckende Landschaft der Naukluft ist ein Schmaus für jeden Naturfreund. Wind und Sonne, Hitze und Kälte, Trockenheit und Regen haben hier eine herrliche Felslandschaft geschaffen. Wir starten in der Frühe zu einer eintägigen Wanderung, die uns durch vegetations- und wasserreiche Schluchten auf das karge Plateau führt. Die kühlen Pools in der Schlucht laden zum Baden ein. Hier haben wir auch gute Chancen, Tiere zu beobachten. Die reine Wanderzeit beträgt fünf bis sechs Stunden auf unebenen und steinigen Wegen. Es sind Teilstrecken dabei, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern. FMA
6. Tag: Eine halbtägige Wanderung verläuft durch eine Schlucht mit auffallend gefärbten und geschichteten Gesteinen und faszinierender Pflanzenwelt. Die reine Gehzeit beträgt etwa vier Stunden, das Terrain ist ähnlich wie am Vortag. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. FMA
7. Tag: Am Vormittag brechen wir das Camp ab und starten zum Kuiseb Canyon. Von hier aus geht es weiter durch die flache Wüste, das „Nichts“. In dieser kargen Gegend treffen wir immer wieder auf Strauße, Springböcke oder Oryx-Antilopen. Am Nachmittag erreichen wir die Blutkuppe, ein schönes einsames Plätzchen für ein Nachtlager (ohne Sanitäranlagen = o.S.). Wer auf diese Granitkuppe klettert, die sich bei Sonnenuntergang blutrot verfärbt, bekommt einen guten Eindruck von der Weite des Landes. FMA
8. Tag: Weiter geht die Fahrt durch die Wüste in Richtung Atlantik. Wir gelangen in eine Region, die als Mondlandschaft bezeichnet wird. Hier hat der Swakop River im Laufe der Jahrtausende eine skurrile, labyrinthartige Landschaft geformt. In diesem Teil des Namib-Naukluft Parks sind unzählige Welwitschia Mirabilis zu finden. Diese Pflanzen wachsen nur in der Namib-Wüste. Sie überleben durch die Feuchtigkeit des Morgennebels, wachsen sehr langsam und werden bis zu 1200 Jahre alt. Am Nachmittag treffen wir im deutsch geprägten Küstenstädtchen Swakopmund ein. Für die nächsten zwei Nächte werden wir die Errungenschaften der Zivilisation genießen, die Pension dem Zelt vorziehen und das Restaurant dem Lagerfeuer. F
9. Tag: Endlich ein freier Tag. Jeder kann tun und lassen, was er will. Sei es ein Stadtbummel, ein Museumsbesuch oder einfach ein Strandspaziergang. Von Swakopmund aus werden interessante Rundflüge über die Skelettküste oder über das Damaraland angeboten. Man kann auch mit Pferden in die Mondlandschaft reiten, Sandboarden, Tandem-Fallschirmspringen oder mit Booten aufs Meer fahren, um Delphine und Robben zu sehen (Ausflüge optional). F
10. Tag: Wir fahren nach Norden zur Robbenkolonie am Cape Cross. Der Geruch der Tiere ist gewöhnungsbedürftig, und deshalb geht es auch bald weiter entlang einer abgelegenen Straße in Richtung Brandberg. Die Strecke hat landschaftlich sehr viel zu bieten, es geht an roten Tafelbergen und runden Granitkuppen vorbei. Das schönste Plätzchen suchen wir uns für einen Nachmittagsspaziergang und für unser Outdoor-Camp aus (freies Campieren/o.S.). FMA
11. Tag: Der Brandberg ist bald erreicht, so dass wir noch am Vormittag eine etwa dreistündige Wanderung zu den Felsmalereien der „Weißen Dame“ unternehmen können. Im Anschluss fahren wir weiter nach Norden zu einem Camp in der Nähe von Twyfelfontein. Wir besuchen ein traditionelles Damaradorf, wo wir gezeigt bekommen, wie Felle gegerbt und Speerspitzen hergestellt werden, welche Pflanzen essbar sind und wie ein Feuer entfacht wird. Der Besuch endet mit Gesang und Tanz. FMA
12. Tag: Am Vormittag erreichen wir die Felsgravuren von Twyfelfontein. Bei einer ein- bis zweistündigen Wanderung erfahren wir Interessantes über die Zeichnungen und Gravuren, die zum Unesco Weltnaturerbe gehören. In demselben Gebiet finden wir auch den „Verbrannten Berg“ und die „Orgelpfeifen“ (Basaltsäulen). Weiter geht es über wenig befahrene Straßen nach Palmwag, einer malerischen Palmenoase direkt am Uniab River (S.v.). Den Nachmittag genießen wir am Pool. FMA
13. Tag: Frühmorgens können wir uns bei einem zweistündigen Pirschgang an Oryx, Springböcke oder Kudus anschleichen. Eventuell haben wir noch Zeit, auf unserem Weg nach Norden ein traditionelles Ovahimbadorf zu besuchen, so dass wir Einblick in die Lebensweise und Kultur dieses Hirtenvolkes bekommen. Am Nachmittag erreichen wir ein schön gelegenes Camp auf einem privaten Farmgelände auf Höhe des Etosha-Nationalparks. Es liegt so nah am Nationalpark, dass nachts oft das Konzert der Hyänen, Schakale und Löwen zu hören ist. (S.v.) FMA
14. Tag: Wir fahren durch das Otjovasandu-Tor in den Nationalpark. Dieser westliche Teil von Etosha ist nur mit einer Sondergenehmigung zu durchqueren, also normalerweise für Touristen tabu. Die wenigen Auserwählten erleben eine ursprüngliche Tierwelt, ohne von anderen Reisenden bei Naturbeobachtungen gestört zu werden. Manche Tierarten sind auch nur in dieser Region des Parks zu finden. In Okaukuejo, unserem Camp für die Nacht (S.v.), wird die Wasserstelle mit Scheinwerfern beleuchtet. Den Tieren scheint das nichts auszumachen, sie erscheinen jeden Abend in großer Zahl und lassen sich in aller Ruhe beobachten und fotografieren. FMA
15. Tag: Wir begeben uns zeitig hinaus zur Pirsch in die Wildnis. Im Camp Halali planen wir eine Mittagsrast, und abends erreichen wir das Fort Namutoni (S.v.), wo wir die Zelte für die nächsten zwei Nächte aufschlagen. Auch hier gibt es eine beleuchtete Wasserstelle. FMA
16. Tag: Wir haben einen weiteren Tag für Pirschfahrten durch den Etosha-Nationalpark, immer auf der Suche nach Tieren, die wir bislang vielleicht noch nicht gesehen haben. FMA Fragen zum Ablauf, Wetter-konditionen, Reisebestim-mungen oder empfohlener Ausrüstung?
Unsere Mitarbeiterin Svenja Penzel war bereits mehrmals vor Ort und kann Ihnen wertvolle Tipps zur Planung dieser Safari geben.
037437 5388-13 oder
svenja@outback-africa.de
Ausrüstungstipps für diese Reise
17. Tag: Vormittags kommen wir am Otjikoto-See vorbei, einem mit Wasser gefüllten, runden Einsturzkrater im Karstgestein. Bei Tsumbeb besuchen wir das Ethnomuseum. Hier kann man die Bauweise der traditionellen Behausungen der einzelnen Stämme Namibias sehen und bekommt sie auch anschaulich erklärt. Von hier aus fahren wir weiter in die Otaviberge. Dort schlagen wir für zwei Nächte die Zelte bei einer Gästefarm auf. (S.v.) FMA
18. Tag: Auf einem Ausflug zu einer benachbarten Farm besuchen wir eine der spektakulärsten Höhlen Namibias. Hier ist etwas Kletterkunst erforderlich. Wer nicht in die Höhle mitgehen mag, kann in der Zwischenzeit auf den markierten Wanderwegen spazieren gehen. FMA
19. Tag: Wir besuchen ein Geparden-Schutzprojekt und unterstützen damit aktiv den Artenerhalt der bedrohten Großkatzen. Am Nachmittag erreichen wir den Waterberg Nationalpark. Der Waterberg ist ein durch Erosion entstandenes Hochplateau von knapp 1700 Metern Höhe, das an den Rändern steil abfällt. Hier lohnt sich eine etwa einstündige Wanderung auf das Plateau, denn der Ausblick ist fantastisch. (S.v.) FMA
20. Tag: Auf geht’s nach Okahandja. Auf dem Markt können wir Holzschnitzereien und einheimische Kunstgegenstände erstehen. Am frühen Nachmittag kehren wir zurück nach Windhoek. F
Unser Tipp: Kombinieren Sie diese Reise mit dem Wildschutzgebiet und Gästefarm Kuzikus nordöstlich von Windhoek und profitieren Sie so von ermäßigten Unterkunftspreisen auf Kuzikus! Bekannt geworden ist die Farm der Familie Reinhard/Reisenauer durch TV-Serien wie "Unsere Farm in Afrika" (ZDF) oder der Auswanderer-Doku "Goodbye Deutschland". Mehr zu diesem Thema finden Sie auch in unserem Blog.
WETTER-INFOS:
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In Namibia ist bewölkter Himmel die Ausnahme. 300 Sonnentage zählt das Land im Jahr. Das Klima ist trocken und warm, in den Sommermonaten von Dezember bis März heiß. Auch im Winter ist es tagsüber selten kühl, allerdings können die Temperaturen in den Wüstengebieten und im Hochland nachts bis auf den Gefrierpunkt sinken. Der meiste Regen fällt zwischen November und März vorwiegend im Norden, wo auch der Etosha-Nationalpark liegt. |
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